Wenn ihre Blüten verwelkt sind, stecken Zwiebelblumen ihre ganze Kraft in die Samenbildung. Bei Wildsorten ist das auch erwünscht, denn so verbreiten sie sich im ganzen Garten. Edle Kultivare aber vergeuden dabei nur ihre Kraft, und die aus Samen hervorgehenden Pflanzen sind meistens nicht sortenecht, können also farblich anders ausfallen. Helfen Sie ihnen, indem sie rechtzeitig die Blüten entfernen. Je wertvoller die Züchtungen sind, desto eher lohnt es sich außerdem, die Zwiebeln auszugraben und bis zum Herbst an einem kühlen, luftigen Ort aufzubewahren.

Pflanzarbeiten im Frühjahr –Staudenbeete anlegen
Stauden sind eine schöne, pflegeleichte Alternative zum aktuellen Trend der Steingärten. Einmal gepflanzt, kommen sie jedes Jahr wieder und erfreuen, ohne grossen Aufwand, mit ihrer Blütenpracht.
Stauden sind mehrjährige, krautige und winterharte Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind im Unterschied zu Gehölzen (Bäume, Sträucher) nicht verholzend. Wenn Stauden entsprechend ihren natürlichen Lebensbereichen gepflanzt werden, entstehen attraktive Gärten, die nicht nur pflegeleicht, sondern auch schön und ökologisch sind.
Neben den Stauden, die sich im Winter gänzlich zurückziehen, gibt es
immergrüne Stauden, sie behalten am Ende der Vegetationsperiode, also auch im Winter, ihre grünen Blätter. Diese immergrünen Stauden sind auch als flächige Bodendecker sehr beliebt.

Die Pflanzenwahl


Es lohnt sich auf eine natürliche Vielfalt zu achten, welche an die Lage und die Bodenbeschaffenheit angepasst wird. Wir empfehlen Ihnen, sich diesbezüglich beraten zu lassen.


Die Pflanzung / Bodenvorbereitung


Bei der Pflanzung ist es wichtig auf die optimale Bodenvorbereitung zu achten. Der Boden sollte vor der Pflanzung aufgelockert werden. Idealerweise geben Sie etwas Kompost dazu und achten auf eine humusreiche Erde. 
Eine Faustregel besagt, dass man zwischen den Pflanzen halb so viel Abstand lässt, wie die Staude hoch wird. Um das Unkrautwachstum, in den anfangs noch grossen Lücken zwischen den Pflanzen zu vermindern, können Sie einjährigen Sommerflor ansähen oder Mulch verteilen.
Sie wünschen sich einen pflegeleichten Garten, Schluss mit Steinzeit! Rufen Sie uns an!

Kampf gegen den hungrigen Schädling: Der Buchsbaumzünsler ist wieder da!


Der Buchsbaumzünsler (lat. Cydalima perspectalis) ist ein Schädling, der Buchsbäume (Hecken und Einzelpflanzen) befällt und diese vollständig zerstören kann. Warme Temperaturen zwischen 18 und 30°C sind ideal für die Vermehrung des Buchsbaumzünslers.

Die Raupen durchleben sechs Entwicklungsstadien. Nach einer Verpuppungszeit von circa zwei Wochen schlüpfen die kurzlebigen Falter. Die Tiere sind meist unter den Blättern zu finden und fliegen bei Dunkelheit zum Licht. Nach der Paarung und der Eiablage beginnt ein neuer Zyklus. In unserer Region ist davon auszugehen, dass bei günstigen Witterungsbedingungen bis zu vier Generationen pro Jahr auftreten. Bis Anfang November sind die Raupen an der Pflanze zu finden.

Tipp: Wer Gespinste und Raupen des Buchsbaumzünslers entdeckt, sollte als erstes zum Hochdruckreiniger greifen und die Sträucher mit festem Strahl abspritzen.

Schadbild: Anfänglich findet durch die Jungraupen auf der Blattunterseite ein Schabefraß statt, der die Blätter silbrig erscheinen lässt. Oft bleiben nur die Blattadern stehen, manchmal werden die Blätter ganz abgefressen.

Wurde ein Buchsbaum einmal befallen, so stirbt dieser nicht zwangsläufig ab, sondern kann sich durchaus wieder erholen. Wichtig ist jedoch, einen erneuten Befall um jeden Preis zu vermeiden. Denn bei wiederholtem Befall der Pflanze durch den Schädling wird ein Überleben der Pflanze immer unwahrscheinlicher. Aus China sind Fälle bekannt, in denen der Buchsbaumzünsler nicht nur Buchsbäume befällt, sondern auch Stechpalmen und Pfaffenhütchen befallen kann. Wenn man die den befallenen Buchs entsorgen will, darf man dies auf keinen Fall im Kompost oder in der Grünsammelstelle tun! Dort könnte sich der Buchsbaumzünsler weiterverbreiten. Einzige Möglichkeit bleibt das Entsorgen und Verbrennen mit dem Hauskehricht.

Insektizide gegen den Buchsbaumzünsler:

Zur Bekämpfung unterscheidet man zwischen biologischen und chemischen Insektiziden. Man muss die Mittel von April bis Oktober etwa drei bis vier Mal auf die befallenen Buchsbäume spritzen. Da das Mittel für Bienen giftig ist, ist es am besten, man sprüht das Spray am frühen Morgen auf die Buchsbäume, solange die Bienen noch in ihrem Kasten sind» Man muss darauf achten, dass Insektizide nicht vorbeugend angewendet werden dürfen.  Entscheidend für ein erfolgreiches Bekämpfen des Buchsbaumzünslers ist in jedem Fall eine gründliche Anwendung des Insektizids. Hierbei muss unbedingt bis in das Zentrum der Pflanze gespritzt werden, da sich vor allem auch im Inneren der Buchsbäume zahlreiche Schädlinge aufhalten. Auch kann es sein, dass manche Larven noch nicht aus ihren Kokons geschlüpft sind.

Fachmännische Beratung durch ausgebildete Gärtner ist zu empfehlen!

 

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